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Amelia Johansson

eine Grafik mit Formen die Stress symbolisieren

5 verschiedene Arten von Stress: Wie man sie erkennt und auf gesunde Weise darauf reagiert

By Achtsamkeit / Selbstfürsorge, Stress

Du hast bestimmt schon einmal Stress erlebt und weißt, dass Stress aufregend sein kann. Ein erstes Date, eine Beförderung, eine Sportwettkampf, oder ein Hochzeitstag – all das sind Situationen, in denen man sich vielleicht gestresst fühlt, aber auf eine gute Art. Psychologen nennen dies „Eustress“: Stress, der zu einer positiven Reaktion führt.
Stress kann sich aber auch anders anfühlen und uns Kummer bereiten. In solchen Situationen reagieren unsere Körper vielleicht erstmal ähnlich wie bei Eustress (z. B. mit Herzklopfen, rasenden Gedanken, Übelkeit, Wachsamkeit und Schweißausbrüchen), aber darüber hinaus fühlen wir uns auch unwohl, überfordert und manchmal sogar panisch.
Wenn man bedenkt, wie viel wir alle im Alltag bewältigen müssen, ist es ganz natürlich, dass wir uns von Zeit zu Zeit gestresst fühlen. Von daher ist es ganz besonders wichtig, dass wir ab und zu innehalten und uns fragen: Wie viel Stress ist zu viel? Und ab wann wird Stress zu einem ernsthaften Problem für unsere Gesundheit? In diesem Beitrag setzen wir uns mit den häufigsten Stressfaktoren auseinander und geben dir praktische Tipps, wie du sie auf gesunde Weise bewältigen kannst. Was ist Stress? Vielleicht hast du schon einmal von der „Kampf- oder Flucht-Reaktion“ gehört, mit der sich unser Körper darauf vorbereitet, etwas, das uns Stress bereitet, zu bekämpfen oder davon wegzulaufen. Wenn du sehen könntest, was mit dir passiert, wenn du Stress ausgesetzt bist, dann würdest du sehen, dass dein Körper mit Stresshormonen wie Cortisol und Adrenalin überflutet wird. Cortisol und Adrenalin tragen beide dazu bei, uns auf Gefahren vorzubereiten. Sie beschleunigen die Herzfrequenz, erhöhen die Atmung, alamieren das Immunsystems, erleichtern die Verwertung von Glukose durch unsere Muskel und schränken – falls nötig – die nicht lebensnotwendigen Funktionen ein, um unseren Körper auf eine potenziell gefährliche Situation vorzubereiten. Es gibt drei Hauptarten von Stress: Akuter Stress. Akuter Stress ist kurzlebig und kann entweder positiv sein (wie zum Beispiel kurz vor einem ersten Date) oder negativ sein (wie zum Beispiel wenn man mit einem Termin in Verzug ist). Sobald die stressige Situation vorüber ist, kehrt der Körper in der Regel wieder zur Normalität zurück. Episodischer akuter Stress. Dieser Begriff wird normalerweise verwendet, um das wiederkehrende Auftreten von akutem Stress zu beschreiben. Neigst du dazu, dir viele Sorgen zu machen über Dinge, die schon passiert sind oder die passieren könnten? Wenn sich das bekannt anhört, dann lebst du möglicherweise in einem Zustand der ‘Übererregbarkeit.’ Das heißt, dein Körper schafft es nicht zur Ruhe zu kommenzwischen den einzelnen Episoden von akutem Stress. Menschen, die in stressigen Umgebungen arbeiten, wie zum Beispiel Beschäftigte im Gesundheitswesen oder Feuerwehrleute, sind aufgrund ihrer Arbeit besonders anfällig für episodischen akuten Stress. Chronischer Stress. Chronischer Stress ist Stress, der über einen langen Zeitraum anhält. Das kann einen Menschen auf lange Sicht zermürben. Chronischer Stress kann, zum Beispiel, durch Unzufriedenheit auf der Arbeit oder Probleme in der Familie ausgelöst werden. Welche Auswirkungen hat Stress auf die Gesundheit? Wenn Stress häufiger auftritt oder über einen längeren Zeitraum anhält, wie zum Beispiel bei episodischem akutem Stress oder chronischem Stress, kann das zu gesundheitlichen Komplikationen führen. Manchmal merkt man erst, wie sehr der Körper durch Stress leidet, wenn etwas richtig schief geht. Falls chronischer Stress nicht richtig behandelt wird, kann er sich auf folgende Weise bemerkbar machen: Schlaflosigkeit oder Schlafprobleme. Geringer Libido. Verdauungsprobleme. Herzkrankheit. Verändertes Essverhalten. Hoher Blutdruck. Angstzustände und/oder Depressionen. Geschwächtes Immunsystem. Kopfschmerzen. Stress kann auch dazu führen, dass bestehende Krankheiten wie Ekzeme, rheumatoide Arthritis, Asthma und Diabetes wieder aufflammen. Damit du die lang anhaltenden körperlichen und mentalen Gesundheitsprobleme vermeiden kannst, die Stress mit sich bringt, ist es wichtig zu erkennen, was eigentlich Stress bei dir auslöst. Was sind häufige Stressauslöser? Stress kann überall auftauchen, und manchmal eben auch gerade dann, wenn du es am wenigsten erwartest. In diesen Momenten kann es helfen, zu wissen, was in einem Stress auslöst. Hier sind einige der häufigsten Stressauslöser und wie sie sich auf dich auswirken können. Beziehungsstress. Ob Liebesbeziehungen, Freundschaften oder Familienbeziehungen – Beziehungen gehören zu den wertvollsten Dingen im Leben. Sie bringen uns Freude, Liebe, Sicherheit und Rückhalt. Sie helfen uns, uns zu entwickeln und zu wachsen. Aber sie können uns auch Stress bereiten. Wenn du dir mehr als sonst Sorgen um deine Beziehungen machst, solltest du dir überlegen, warum. Einige Anzeichen dafür, dass du mit Beziehungsstress zu kämpfen hast, sind: Du denkst zu viel über deine Beziehung nach. Du bist sehr reaktiv gegenüber der anderen Person in der Beziehung. Du fühlst dich nicht in der Lage, Konflikte zu lösen oder Kompromisse zu schließen. Mit der Zeit kann diese Art von Stress zu Angstzuständen führen. Beziehungen, ganz egal welcher Art, sollten in dir nicht einen Zustand der konstanten geistigen Erschöpfung auslösen. Wir haben ein paar Tipps, um zu lernen damit besser umzugehen: Kommunikation ist das A und O in jeder Beziehung. Sprich offen über das, was dich belastet. Falls dir das aber schwerfällt, kann es schon helfen, sich regelmäßig zusammenzusetzen und über all das zu sprechen, was in letzter Zeit angefallen ist. Dadurch werden Gespräche nicht immer gleich zu ‘Problem-Gesprächen’. Probiere, mit dir selbst ins Reine zu kommen. Das hört sich einfacher an als gesagt, aber schon kleine Veränderungen können eine großen Unterschied machen. Wie wäre es mit einem Spaziergang? Vielleicht hilft es dir ja, deine Gedanken aufzuschreiben? Oder eine kurze Meditation stoppt dein Gedankenkarussell? Probiere etwas zu finden, was dir hilft zur Ruhe zu kommen. In unseren Sidekick-Programmen findest du viele Tipps, um dein Wohlbefinden zu steigern und Achtsamkeit in deinen Alltag einzubauen. Mehr darüber findest du hier. Falls du aber in einer Beziehung bist, die dir geistigen, emotionalen oder körperlichen Schaden zufügt, ist es wichtig und absolut richtig, dass du dir Unterstützung holst. In diesem Fall, würden wir dir raten, online nach Unterstützungsnetzwerken in deiner Nähe zu suchen. Stress am Arbeitsplatz. In den USA geben 83 % der Arbeitnehmer an, unter Stress zu leiden, wobei 25 % sagen, dass Arbeit die Hauptursache für Stress in ihrem Leben ist. Wir verbringen die meiste Zeit unseres Lebens mit der Arbeit. Es ist wichtig zu wissen, wie man Stressauslöser bei der Arbeit erkennt, damit man sie so schnell wie möglich bekämpfen können. Anzeichen für Arbeitsstress können folgendermaßen aussehen: Du fühlst dich öfter als sonst krank. Du bist vor der Arbeit ängstlich, besorgt oder dein Margen rebelliert. Du hast Probleme einzuschlafen oder durchzuschlafen. Du kannst dich bei der Arbeit nicht konzentrieren. Du leidest unter Kopfschmerzen. Deine Haut fängt an, dir Probleme zu bereiten. Dein Körper fühlt sich verspannt an. Wenn dir diese Beispiele bekannt vorkommen, leidest du vielleicht unter Arbeitsstress. Damit dieser dich nicht überwältigt, probiere doch mal ein paar dieser Tipps aus: Sprich mit deinem Vorgesetzten darüber, wie deine Arbeitsbelastung reduziert werden kann. Sollte es dir unangenehm sein, deinen Vorgesetzten anzusprechen, kannst du dich auch an deine Personalabteilung wenden. Deren Job ist es schließlich, diese Art von Problemen ernst zu nehmen und zu lösen. Falls es dir möglich sein sollte, versuche deine Arbeit am Ende deines Arbeitstages nicht mit nach Hause zu nehmen – gedanklich aber auch ganz konkret. Es kann schon helfen, dem Drang zu widerstehen, außerhalb der Arbeitszeiten die E-Mails zu checken, zum Beispiel. Nimm dir bewusst die Zeit, die du brauchst, um neue Kraft zu tanken. Mach das Beste aus deiner Freizeit, und versuche deine Urlaubstage nicht verstreichen zu lassen. Es hilft vielen schon, wenn sie sich die Zeit nehmen, ihr Mittagessen bewusst zu genießen oder einen kleinen Spaziergang draußen zu machen – 10 Minuten sind schon völlig genug. Die kleinen Dinge zählen. Alltäglicher Stress. Die Schule hat uns nicht gerade auf den Stress des Erwachsenenlebens vorbereitet. Wenn man sich um die Familie, Freunde, Arbeit, Geld und die Gesundheit kümmern muss, ist es ganz natürlich, dass man von Zeit zu Zeit gestresst ist. Zu den Anzeichen für Alltagsstress gehören: Sich reizbar, verärgert oder auch wütend zu fühlen. Sich ängstlich oder nervös zu fühlen. Sich unfähig zu fühlen, den Geist abzuschalten. Sich unfähig zu fühlen, das Leben zu genießen. Probleme beim beim Einschlafen zu haben. Probleme mit dem Essen zu haben. Wir können die Dinge im Leben, die uns Stress und Ängste bereiten, oft nicht kontrollieren, aber wir können unsere Reaktion auf sie steuern. Schon kleine Veränderungen helfen dabei. Hier findest du ein paar Inspirationen: Manchmal hilft es schon, über das zu sprechen, was in dir Stress auslöst. Probiere mit Freunden oder deinen Angehörigen über deine Sorgen zu sprechen. Du kannst dir auch professionelle Hilfe suchen, falls dir das lieber ist. Sich um die Bedürfnisse des eigenen Körpers zu kümmern, hält den Geist in Schach. Sich regelmäßig zu bewegen kann die negativen Auswirkungen von Stress drastisch verringern und die Endorphine – die natürlichen Glückshormone des Körpers – erhöhen. Schaffe dir bewusst den Raum, um dich auf das Positive zu konzentrieren. Das hört sich vielleicht leichter an als gesagt, aber schon kleine Schritte können eine große Wirkung haben. Probiere vielleicht einmal, ein oder zwei Dinge, die dich mit Freude, Glücksgefühlen oder Dankbarkeit erfüllen, zu Papier zu bringen. Das können auch nur Kleinigkeiten sein, wie zum Beispiel dein Lieblingslied zu hören. Achtsamkeit kann einen großen Unterschied machen, wenn man das Gefühl hat, dass das Leben einem alle Kraft raubt. Deswegen sind Achtsamkeitsübungen wichtige Bestandteile aller Sidekick-Programme. Hier kannst du herausfinden, welches unserer Programme das richtige für dich ist. Stress durch aktuelle Nachrichten. Die Welt ist nicht immer ein einfacher Ort zum Leben. Es kann gut sein, dass dir die aktuellen Ereignisse mehr zu schaffen machen, als dir bewusst ist. Kommen dir die folgenden Dinge bekannt vor? Du verfolgst die Nachrichten und/oder die sozialen Medien mehr als sonst. Wenn du die Nachrichten siehst oder liest, fühlst du dich ängstlich. Du bist müde und leidest unter Schlafverlust. Du hast das Gefühl, keine Kontrolle über dein Leben zu haben. Dein Appetit hat sich verändert. Es gibt viele Dinge in unserer heutigen Welt, über die wir traurig und wütend sein können. Die folgenden Tipps sollen dir helfen, diese Gefühlen im Zaum zu halten und zu lernen besser mit ihnen umzugehen: Setz dir ein Limit für wie viele Nachrichten du am Tag sehen, hören oder lesen willst. Falls du auf den sozialen Medien unterwegs bist, folge bewusst Konten, die gute Nachrichten verbreiten – es gibt sie wirklich! Wenn dich die aktuellen Ereignisse sehr aufregen, kannst du auch versuchen aktiv zu werden und etwas zu ändern.Du kannst eine Sammelaktion starten, etwas spenden, dich in deiner Nachbarschaft engagieren oder Podiumsdiskussionen besuchen, um Gleichgesinnte zu treffen. Es gibt viele Möglichkeiten, um negative Energie in positive Energie zu wandeln. Und das lenkt deinen Stress in gesunde Bahnen und gibt dir etwas mehr das Gefühl der Kontrolle. Zukunftsstress. Zukunftsstress entsteht, wenn du Angst vor Ereignissen hast, die in der Zukunft liegen oder liegen könnten. Kleine Dinge wie ein Arzttermin oder ein Vorstellungsgespräch können Stressgefühle auslösen. Größere Sorgen über die Zukunft deiner Karriere, Finanzen, Beziehungen und Gesundheit können ebenfalls Stress auslösen. Und das könnte unter anderem dazu führen, dass: Du dich angespannt und/oder nervös fühlst. Deine Gedanken im Kreis rennen. Du Probleme beim Einschlafen hast. Du mehr schwitzt als sonst. Du zunehmend launisch und reizbar bist. Du Schwierigkeiten hast, dich zu konzentrieren. Es ist wichtig, zu lernen wie du die Sorgen über die Zukunft in positive Bahnen lenken kannst. Probiere doch ein paar unserer Tipps aus, um Zukunftsstress besser zu bewältigen: Achte darauf, dich zu bewegen, dich ausgewogen zu ernähren und genug Schlaf zu bekommen. Genieße deine Freizeit ganz bewusst und probiere Dinge zu tun, die dich entspannen. Wenn du dir Sorgen um die Zukunft macht, bist du gedanklich nicht im gegenwärtigen Moment. Zu lernen, in der Gegenwart zu bleiben ist allerdings der Schlüssel um mit diesem Stress umzugehen. Wenn du spürst, dass sich deine Gedanken anfangen, um die Zukunft zu kreisen, bring sie zurück, indem du deine Umgebung wahrnimmst, dich auf deine Atmung konzentrierst und dir einen Moment Zeit gibst, dich zu sammeln. Wenn du an ein Ereignis in der Zukunft denkst, kannst du auch probieren, positive Selbstgespräche zu führen, um deine Einstellung positiv zu beeinflussen. Atemarbeit kann einen positiven Einfluss auf das zentrales Nervensystem haben. Es gibt verschiedene Atemtechniken, die du online finden kannst und die dir helfen können, mehr Kontrolle über deinen Geist und Körper zu haben. Am Wichtigsten ist es für dich, die Auslöser deines Stresses zu identifizieren. Mit unseren Sidekick-Programmen kannst du lernen, sie zu erkennen und Wege zu finden, besser mit ihnen umzugehen. In unserem Blog findest du weitere nützliche Inhalte zum Thema Stressmanagement und Achtsamkeit – lies die Artikel hier.

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un homme allongé dans son lit qui étire ses bras avec un sourire sur le visage

Was ist Schlafhygiene und warum ist sie wichtig?

By Achtsamkeit / Selbstfürsorge, Ausgewählte, Schlaf

Es gibt nichts Schöneres als das Gefühl eines guten Schlafs. Er macht uns fit für den Tag und wir fühlen uns energiegeladen, vielleicht sogar unbesiegbar. Warum ist es dann manchmal so schwer, die nötige Ruhe zu finden? Fast die Hälfte aller Amerikaner gibt an, sich an drei bis sieben Tagen pro Woche tagsüber schläfrig zu fühlen, wobei 35,2 % der Erwachsenen weniger als sieben Stunden pro Nacht schlafen. Wir haben nicht nur mit stressigen Zeiten zu kämpfen, sondern unser Geist und unser Körper scheinen oft auf Hochtouren zu laufen. Viele von uns sind überarbeitet, überlastet, überreizt und übermüdet. Kurz gesagt, wir sind überfordert. Ausreichend Schlaf ist wichtig für einen gesunden Körper und Geist. Hier erfährst du, warum eine gute Schlafhygiene so wichtig ist und wie du sie meistern kannst. Friedlicher Schlummer erwartet dich … Was ist Schlafhygiene? Von der Bettwäsche über die Beleuchtung bis hin zum Abendessen und den Aktivitäten in der Freizeit – bei der Schlafhygiene zählt jede Kleinigkeit. Im Wesentlichen geht es bei der Schlafhygiene um deine Schlafgewohnheiten, einschließlich der Dinge, die du vor dem Schlafengehen tust, und darum, wie du deine Umgebung eingerichtet hast. Eine schlechte Schlafhygiene kann ebenso wie eine schlechte Zahnhygiene oder eine schlechte Körperpflege zu Problemen führen. Du wirst bestimmt davon profitieren, gesunde Schlafgewohnheiten zu entwickeln, denn regelmäßiger, angemessener Schlaf ist entscheidend für eine gute Lebensqualität. Warum ist eine gesunde Schlafhygiene so wichtig? Wissenschaftler haben gemessen, dass wir in der heutigen Welt täglich etwa 74 GB an Informationen verarbeiten, was circa 16 Filmen entspricht! Wenn wir nicht arbeiten, scrollen wir in unseren Handys, schauen Fernsehen, lesen, treiben Sport und pflegen Freundschaften, Beziehungen und Familien. Das ist eine Menge, was unser Gehirn verarbeiten muss. Dies sind nur ein paar der Gründe, warum wir versuchen sollten mindestens sieben Stunden Schlaf pro Tag zu kriegen. Aber es sind nicht die Einzigen. Wenn wir schlafen, erledigt unser Körper im Stillen eine Reihe von Aufgaben, um sicherzustellen, dass wir so gesund wie möglich bleiben. Energie und Wachsamkeit. Bei allem, was unser Geist und unser Körper im Wachzustand leisten müssen, ist ausreichende Ruhe unerlässlich. Es ist wie beim Aufladen unseres Handys: Schlaf gibt uns die Energie, die wir brauchen, um zu funktionieren und für die wachen Stunden des Tages aufmerksam zu sein. Gehirnfunktion. Wie bereits erwähnt, nimmt unser Gehirn täglich eine Fülle von Informationen auf. Es gibt also zwangsläufig „Abfall“, den wir nicht brauchen. Unser Gehirn trennt, was gebraucht wird, von dem, was nicht gebraucht wird. Das stellt sicher, dass unser Nervensystem nicht überlastet wird. Schlaf kann verschiedene Gehirnfunktionen beeinflussen, darunter die Umwandlung von Kurzzeitgedächtnis in Langzeitgedächtnis, Lernen, Entscheidungsfindung, Fokussierung, Konzentration, und die Fähigkeit, Probleme zu lösen. All diese wichtigen Fähigkeiten können nachlassen, wenn du nicht ausreichend ausgeruht bist. Psychische Gesundheit. Wenn wir schlafen, arbeitet unser Gehirn hart, um sicherzustellen, dass wir emotional stabil bleiben können. Wenn wir gut ausgeruht sind, können wir besser auf stressige Situationen reagieren. Wenn wir hingegen nicht ausgeruht sind, neigen wir dazu, ängstlicher und gestresster zu werden. Guter Schlaf bereitet uns auf die täglichen Belastungen vor, die das Leben für uns so bereithält. Starkes Immunsystem. Schlaf unterstützt das Immunsystem, damit es unseren Körper gegen Krankheiten verteidigen kann. Wenn wir nicht den nötigen Schlaf bekommen, können wir eher krank werden. Menschen, die mit einer chronischen Erkrankung leben, profitieren besonders vom Schlaf, da das Immunsystem diese Zeit nutzt, um Zellen und Gewebe zu reparieren und Entzündungen zu bekämpfen. „Ich gehe die ganze Woche über zur gleichen Zeit ins Bett und wache zur gleichen Zeit auf. Sogar an den Wochenenden. Ich brauche nicht einmal mehr einen Wecker. Meine innere Uhr ist perfekt auf diese Routine eingestellt und ich fühle mich viel energiegeladener.“ Simone – Sidekick-Coach. Wie du eine gesunde Schlafhygiene erreichst. Manchmal kannst du nicht kontrollieren, wie lange oder wie gut du schläfst. Du kannst auch nicht unbedingt kontrollieren, wann du schlafen gehst – vor allem, wenn du in Schichtarbeit arbeitest, wenn du Babys beziehungsweise kleine Kinder hast, oder wenn du mit einer Krankheit lebst, die deinen Schlaf beeinträchtigt. Du kannst jedoch deine eigene Routine rund um den Schlaf schaffen, um dir eine gewisse Struktur zu geben. Wenn du die richtigen Verhaltensweisen und Gewohnheiten in diese Routine einbauen, hast auch du die besten Chancen auf einen glücklichen Schlummer. Legen Sie einen Schlafrhythmus fest. In einer idealen Welt würden wir jeden Tag zur gleichen Zeit ins Bett gehen und aufwachen – auch am Wochenende. Das ist jedoch nicht immer einfach. Es gibt eine Reihe von Faktoren, die es uns erschweren, einen festen Schlafplan aufzustellen. Am besten fängst du damit an, eine beruhigende Routine rund um deine Schlafenszeit aufzubauen, damit der Schlaf leichter kommt. Genieße morgens als Erstes das natürliche Sonnenlicht. Wenn du dich innerhalb einer Stunde nach dem Aufwachen dem natürlichen Sonnenlicht aussetzt, kann das dazu beitragen, deine Körperuhr zu regulieren. Wenn du in einer Gegend lebst, in der es morgens dunkel ist, kann die Investition in eine sogenannte Sonnenlichtlampe Abhilfe schaffen. Benutzte einfach eine Zeitschaltuhr, so dass die Lampe schon beim Aufwachen ihre Lichtmagie entfalten kann. Am besten ist es, morgens etwa 30-45 Minuten in die Sonne zu gehen. (Achte aber darauf, nicht direkt in die Sonne zu schauen, und schütze deine Haut.) Wir können uns keinen besseren Grund vorstellen, um draußen zu frühstücken, eine Tasse Tee oder Kaffee zu trinken oder einen frühen Morgenspaziergang zu machen! Bewegung. Regelmäßige Bewegung ist nicht nur für deine körperliche und geistige Gesundheit wichtig, sondern kann auch deinen Schlaf verbessern. Sie verbessert die Schlafqualität und verkürzt die Zeit, die man zum Einschlafen braucht. Es wird empfohlen, täglich mindestens 20 Minuten Sport zu treiben. Wenn du es vorziehst, später am Tag zu trainieren, tue das am besten ein paar Stunden vor dem Schlafengehen, damit dein Schlaf nicht gestört wird. Sex. Wie sieht es mit Schlaf und Sex aus? Nun, sexuelle Aktivität kann zu einem besseren Schlaf beitragen, weil unser Körper nach einem Orgasmus Hormone freisetzt, die die Entspannung fördern. Außerdem wird durch Sex der Spiegel des Stresshormons Cortisol gesenkt, was sich ebenfalls auf die Schlafhygiene auswirken kann. Koffein- und Alkoholkonsum einschränken. Da Koffein ein Stimulant ist, das die Aktivität des Gehirns und des Nervensystems steigert, kann ein übermäßiger Koffeinkonsum im Laufe des Tages, vor allem später am Tag, das Einschlafen erschweren. Daher ist es ratsam, am Nachmittag und Abend auf Koffein zu verzichten. Übermäßiger Alkoholkonsum wird auch mit schlechter Schlafqualität und -dauer in Verbindung gebracht. Studien haben auch gezeigt, dass Alkoholkonsum Schlafstörungen wie Schlafapnoe verschlimmern kann, ein Zustand, bei dem die Atmung während des Schlafs aussetzt und wieder einsetzt. Mach es dir bequem. Wenn du die Möglichkeit hast, in eine bequeme Matratze und Kissen sowie kuschelige Bettwäsche zu investieren, hast du bessere Chancen auf einen erholsamen Schlaf. Wenn das Geld im Moment knapp ist, solltest du dir überlegen, wie du deine Schlafumgebung mit Dingen verändern kannst, die du bereits zu Hause hast. Entferne zum Beispiel Bildschirme oder andere Ablenkungen aus deinem Schlafzimmer. Auch die Temperatur im Schlafzimmer spielt eine Rolle für gesunde nächtliche Gewohnheiten. Die angenehmste Temperatur zum Schlafen liegt bei etwa 18.3°C. Dies variiert natürlich von Person zu Person, aber wenn du diese Zahlen als Ausgangspunkt nimmst, kannst du hoffentlich schnell die ideale Temperatur für dich finden. Vermeide helles Licht und Bildschirme. Während du im Bett sitzt und durch dein Handy scrollst, kann das helle Licht desínes Bildschirms die natürliche Produktion von Melatonin verzögern – ein Hormon, das auf Dunkelheit reagiert und unseren Schlafrhythmus reguliert – und das Gefühl der Schläfrigkeit verringern. Dies gilt auch für die Nutzung von Tablets, Computern und Fernsehern. Der Verzicht auf Bildschirme eine Stunde vor dem Zubettgehen kann eine Störung der Melatoninproduktion verhindern. Entspannen. Was für den einen entspannend ist, ist für den anderen nicht unbedingt auch entspannend. Also nimm dir die Zeit, um herauszufinden, was dich entspannt. Manche Menschen vertiefen sich gerne in ein Buch, andere finden Trost in Puzzles, Stricken oder Kochen – die Auswahl ist endlos. Vielleicht ist Meditation der Schlüssel für dich zu einem gesunden Schlummer. In diesem Artikel erfährst du mehr über die Vorteile von Achtsamkeit und Stressbewältigung. Die von Sidekick entwickelten Programme enthalten Atemübungen und tägliche Meditationstipps, damit du lernen kannst, entspannter, weniger gestresst und hoffentlich ausgeruhter zu sein. Finde deinen Sidekick noch heute, indem du unsere Programme hier durchstöberst. Die richtigen Maßnahmen für eine gesunde Schlafhygiene zu ergreifen, bedeutet Arbeit, aber es ist eine Investition, die sich lohnt, damit du besser gerüstet bist und jeden Aspekt deines Lebens genießen kannst.

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