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Sofia Urner

Zwei Frauen mittleren Alters gehen zusammen im Park spazieren und lachen

Warum Bewegung für ein Leben mit Brustkrebs wichtig ist

By Brustkrebs, Emotionale Unterstützung, Ernährung

Ein Leben mit Brustkrebs kann körperlich und mental herausfordernd sein. Die Brustkrebserkrankung sowie die Therapie können den Organismus sehr belasten und zu enormen Veränderungen führen. Erschöpfung und Niedergeschlagenheit sind häufige Begleiterscheinungen. Daher solltest du mit dir nachsichtig sein und deinen Körper und Geist so liebevoll wie möglich bei der Genesung unterstützen. Eine effektive Methode hierfür ist Bewegung. Sie kann dir dabei helfen, mit den Veränderungen umzugehen und ihnen sogar entgegenzuwirken. Wissenschaftlichen Studien zufolge kann Bewegung das Risiko für eine Brustkrebserkrankung um 20 bis 30 Prozent senken. Auch ein Krebsrückfall wird dadurch unwahrscheinlicher. Und dabei muss es nicht gleich eine intensive Sporteinheit sein. Leichte bis moderate körperliche Aktivität in deinem Alltag kann dir schon dabei helfen, dich besser zu fühlen. Oftmals herrscht nämlich die Annahme, dass man sich ausschließlich ausruhen und schonen soll, um sich von einer Brustkrebserkrankung/-behandlung zu erholen. Dabei ist regelmäßige Bewegung mindestens genauso wichtig für den Genesungsprozess wie Ruhephasen. Bewegung darf und sollte bei Brustkrebs Teil der Therapie sein. Körperliche Aktivität setzt eine Vielzahl von biologischen Mechanismen in Gang, die positive Auswirkungen auf unseren Stoffwechsel haben. Deshalb spielt Bewegung auch eine so wichtige Rolle im Umgang mit Erkrankungs- und Behandlungsfolgen von Brustkrebs. Viele Beschwerden lassen sich bereits durch leichte Aktivität mindern und durch regelmäßige Aktivität zum Teil sogar verhindern. Das Sidekick Brustkrebs-Programm kann dir dabei helfen, Bewegung besser in deinen Alltag zu integrieren und dadurch folgende Beschwerden zu reduzieren: Erschöpfung und Müdigkeit. Krebszellen brauchen die körpereigenen Energiereserven stark auf und rufen Entzündungsreaktionen hervor. Zusätzlich wirkt sich der psychische Stress der Diagnose oft belastend auf den Körper aus. Das kann dazu führen, dass man sich chronisch erschöpft und müde fühlt. Eine Chemo- oder Strahlentherapie schädigt darüber hinaus auch das Gewebe und kann zu einer gestörten Bildung von Blutzellen führen, die für den Sauerstofftransport zuständig sind. Körperlich aktiv zu sein wirkt dem entgegen, denn die Durchblutung wird angeregt und somit die Sauerstoffversorgung im Körper verbessert. Außerdem kurbelt Bewegung die Energiekraftwerke der Zellen an, und hilft ihnen dabei, neue Energie zu erzeugen. Das lässt dich aktiver und wacher fühlen. Schlafstörungen. Trotz Erschöpfung und Müdigkeit kann es dazu kommen, dass du unter Schlafstörungen leidest. Sie zählen nicht nur zu einer der häufigsten Nebenwirkungen der Chemo- und Strahlentherapie, sondern kommen oft auch daher, dass Sorgen und Unruhe das Einschlafen erschweren. Sich im Laufe des Tages körperlich zu betätigen hilft nicht nur beim Einschlafen, sondern verlängert in der Regel auch die Tiefschlafphasen, in denen eine intensive Erholung und Regeneration stattfindet. Depression und Angstgefühle. Sport setzt Glückshormone wie Serotonin und Dopamin frei und kann dazu beitragen, dass die Stimmung gehoben und Ängste minimiert werden können. Auch kann körperliche Aktivität dabei helfen, Selbstzweifel loszuwerden und Selbstbewusstsein aufzubauen. Lymphödeme. Der Befund eines Knotens in der Brust kann dazu führen, dass während der Brustkrebs-OP auch Lymphknoten im Achselbereich zu Diagnosezwecken entfernt werden. Das kann den Lymphabfluss im Arm und Oberkörper stören, was widerum das Risiko eines Lymphödems erhöht. Bewegung stimuliert die Muskeln um die Lymphgefäße, die wie eine Pumpe den Flüssigkeitstransport fördern. Hierdurch kann Flüssigkeit aus dem Gewebe durch die Lymphgefäße effizienter aufgenommen und dem Blutgefäßsystem wieder zugeführt werden, sodass du deinen Arm wieder besser bewegen kannst. Muskelverlust und Gewichtsschwankungen. Wenn du eine akute Brustkrebsbehandlung durchläufst, kann es dazu kommen, dass du dich über mehrere Wochen wenig bewegst und deshalb Muskelmasse abbaust. Das kann zu einem Gewichtsverlust und Schwächegefühl führen. Körperliche Aktivität hilft dir dabei, die Muskeln zu trainieren und dein Gewicht stabil zu halten. Durch den erhöhten Energieverbrauch hilft dir Bewegung auch dabei, einer Gewichtszunahme entgegenzuwirken, die zum Beispiel durch hormonelle Veränderungen zustande kommt. Schwaches Immunsystem. Ein starkes Immunsystem ist die Voraussetzung für ein gesundes und krebsfreies Leben. Bewegung aktiviert das Immunsystem und hilft bei der Bekämpfung von Entzündungen im Körper. Außerdem trägt sie durch antioxidative Wirkung zur Zellreparatur und Prävention von Zellschäden bei. Krebswachstum und -rückfall. Brustkrebs ist ein hormonabhängig wachsender Krebs, der mit einer erhöhten Östrogenkonzentration im Körper zusammenhängt. Sportliche Aktivität senkt den Östrogenspiegel im Blut und wirkt somit dem Brustkrebswachstum entgegen. Bewegung konkurriert außerdem mit den Krebszellen um die Energiequellen, denn Krebszellen ernähren sich hauptsächlich von Glukose und den Abbauprodukten, welche bei körperlichen Aktivitäten vermehrt verbraucht werden. In Bewegung zu bleiben/sein trägt somit zu deiner langfristigen Gesundheit bei und steigert deine Lebensqualität. Diese körperlichen Aktivitäten kannst du bei Brustkrebs ausführen. Es gibt eine Reihe an Sachen, die du machen kannst, um deinen Körper in Bewegung zu halten. Wichtig dabei ist jedoch, dass du dich auf jeden Fall mit deinem behandelnden Arzt oder Ärztin absprichst. Dabei gilt es, deine individuelle körperliche Verfassung zu berücksichtigen. Auch solltest du an Tagen, an denen eine Chemo- oder Strahlentherapie durchgeführt wird, möglichst auf sportliche Betätigungen verzichten. Sobald du dich von deiner Operation erholt hast, kannst du ruhig zeitnah mit einer aktiven Bewegungsphase starten, „um einer falschen Schonhaltung vorzubeugen“. Dies sagt Prof. Dr. Michael Eichbaum, Direktor der Klinik für Gynäkologie und Gynäkologische Onkologie in Wiesbaden. Dadurch können etwa mögliche Verkürzungen des Muskelgewebes und die Bildung von Lymphödemen verhindert werden. Achte darauf, dass du die Aktivitäten dabei langsam steigerst. Sie sollten niemals Schmerzen oder Überlastungen verursachen. Fang an Tagen, an denen du dich müde und kraftlos fühlst, mit ganz leichten Bewegungen an, die du über den Tag verteilt ausführen kannst. Steh zum Beispiel öfters auf, um ein Glas Wasser zu holen oder geh vor die Haustür, um frische Luft zu tanken. Auch einige Minuten leichtes Yoga und schonende Dehnübungen pro Tag können ein guter Anfang sein. Wenn du wieder etwas mehr Energie verspürst, kannst du probieren, deinen Körper durch moderate Bewegungen in Schwung zu bringen. Hierzu zählt zum Beispiel ein längerer Spaziergang oder Nordic Walking, Yoga, Tai-Chi oder Gymnastik. Falls du ungern aus dem Haus gehen möchtest, lassen sich letztere Aktivitäten auch bequem zu Hause durchführen. Diese kannst du allein oder mit Freunden ausführen, mit denen du dich wohlfühlst. Auch Hausarbeit wie Staubsaugen, Fensterputzen oder Gartenarbeit gehören zu den moderaten bis intensiveren Aktivitäten und können ausgeführt werden, wenn du dich kräftig genug fühlst. Langfristig gesehen kannst du versuchen, Betätigungen, die deine Ausdauer fördern, in deine Bewegungsroutine einzubauen. Dazu zählen zum Beispiel Radfahren, Tanzen oder Joggen. Lass dir jedoch genug Zeit und sei nicht zu streng mit dir, wenn du dich dafür noch nicht bereit fühlst. Um dauerhaft fit und gesund zu bleiben, rät die Deutsche Krebshilfe zur regelmäßigen moderaten Bewegung für jeweils 15 bis 30 Minuten fünf- bis sechsmal pro Woche. Bewegung als Teil eines gesunden Lebensstils bei Brustkrebs. Bewegung sollte immer Hand-in-Hand mit einer ausgewogenen Ernährung einhergehen. Körperliche Anstrengung erfordert höhere Energieressourcen. Daher solltest du deinem Körper wertvolle Proteine, Kohlenhydrate und gesunde Fette zur Verfügung stellen. Achte außerdem darauf, dass du viel trinkst. Das gilt insbesondere wenn du dich bewegst und dadurch ins Schwitzen kommst. Auch solltest du versuchen, Stress so weit wie möglich zu reduzieren und einen leichteren Umgang mit Situationen zu üben, die dich aus deinem emotionalen Gleichgewicht bringen. Dabei können dir Meditations-, Achtsamkeits- oder Atemübungen sowie Bewegung helfen. Das Sidekick Brustkrebs-Programm ermöglicht es dir, diese Gewohnheiten langfristig in deinem Alltag zu etablieren. Wenn du mit Brustkrebs lebst und in Deutschland wohnhaft bist, dann informier dich gerne über das kostenfreie 14-Wochen Sidekick Brustkrebs-Programm, das dich während deiner Therapie und darüber hinaus unterstützen kann.

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eine ältere Frau hat die Hände im Schoß gefaltet

Mentale Gesundheit und Brustkrebs – es ist okay, nicht okay zu sein

By Emotionale Unterstützung, Unkategorisiert

Die Diagnose Brustkrebs kann einen Schock auslösen und ist häufig begleitet von Gefühlen der Hilflosigkeit, Angst, Verzweiflung und Wut oder auch Scham. Vielleicht hast du ja auch die Erfahrung gemacht, dass diese Emotionen nicht einfach so mit der Zeit weggehen. Sie könnten sogar bis weit über die Heilung hinaus Bestandteil deines Lebens bleiben. Deswegen ist es wichtig, dass du lernst, mit ihnen umzugehen. Aber das Gute vorweg: Du bist damit nicht allein. Und es ist richtig und wichtig, dass du all diese Empfindungen wahrnimmst. Führe dir auch immer wieder vor Augen, dass du niemandem eine Erklärung für deine Gefühle schuldig bist. Im Vergleich zu anderen Krebserkrankungen birgt die Brustkrebsdiagnose ein wesentlich höheres Risiko, seelische Erkrankungen hervorzurufen. In einer Studie von 2014 haben nahezu 42% der Betroffenen angegeben, auch an Angstzuständen oder Depressionen zu leiden. Aus diesem Grund ist die professionelle psychologische Unterstützung von Krebspatienten – auch Psychoonkologie genannt – im Laufe der jetzten Jahre immer mehr in den Fokus der Krebstherapie gerückt. Psychoonkologen sind heutzutage häufig ein fester Bestandteil des Behandungsteams und helfen den Betroffenen, die seelischen Auswirkungen der Diagnose zu lindern. Der erste Schritt, Abhilfe zu schaffen, ist es, sich bewusst zu werden, dass auch die Seele oft unter der Brustkrebsdiagnose leidet. Es gibt aber verschiedene Möglichkeiten, dem entgegenzuwirken. In unseren Artikeln findest du Tipps zur Verarbeitung deiner Brustkrebsdiagnose und zu den Vorteilen körperlicher Aktivität bei Brustkrebs. Wie Brustkrebs mit deiner mentalen Gesundheit zusammenhängt. Sowohl die Brustkrebserkrankung als auch die Therapie rufen körperliche Veränderungen hervor, die kurzfristig sein können (z.B. vermehrtes Schwitzen oder Haarverlust) oder aber langfristig das Körperbild verändern (z.B. Entfernung der Brust). Als Konsequenz können Selbstzweifel, Unsicherheit, verminderte sexuelle Lust und Verlustängste entstehen – und all diese seelischen Vorgänge wirken sich auf deine mentale Gesundheit aus. Eine Brustkrebserkrankung bedeutet in den meisten Fällen, dass deine Arbeit und eventuelle Lebenspläne für eine gewisse Zeit pausiert werden müssen. Es ist natürlich, dass deine Aufmerksamkeit auf deiner Genesung liegt. Das ist ganz verständlich und auch richtig so. Allerdings kann eine berufliche Auszeit auch existenzielle Sorgen auslösen. Es kann sein, dass du dich sorgst, deinen Arbeitsplatz zu verlieren oder deinen Beruf nicht mehr ausüben zu können. Obwohl deine Freunde und Familie eine wichtige Stütze in dieser Zeit sind, kann gerade die Kommunikation mit dem engsten Umkreis am schwierigsten sein. Es kann sein, dass du deine Mitmenschen nicht belasten und ihnen keine Sorgen bereiten möchtest, dass du dich nicht verstanden fühlst oder dass sie sich wiederum nicht trauen, dich auf bestimmte Themen offen anzusprechen. Dadurch kann dein Empfinden für dein soziales Umfeld stark beeinflusst werden und dich dadurch seelisch belasten. Brustkrebs wirkt sich auf die verschiedensten Lebensbereiche aus, stellt deinen Alltag auf den Kopf und kann zu einer existentiellen Krise führen. Führe dir immer wieder vor Augen, dass die Diagnose eine schwere körperliche und seelische Belastung für dich ist. Sei also nachsichtig mit dir, gestehe dir deine Gefühle ein und verurteile dich nicht dafür, so zu empfinden. Wie du (an)erkennst, dass deine mentale Gesundheit unter dem Brustkrebs leidet. Wie sich Betroffene nach einer Brustkrebsdiagnose oder einer abgeschlossenen Therapie fühlen, ist ganz individuell. Es gibt keine richtigen oder falschen Gefühle beim Umgang mit der Brustkrebserkrankung. Laut Tanja Zimmermann (Psychoonkologin) „gibt es Patienten, die in einem relativ frühen Stadium mit guter Prognose erkrankt sind und die trotzdem eine extreme Belastung verspüren“. Es gibt aber auch Frauen, die durch die Krankheit den Wert des Lebens zu schätzen gelernt haben und diese als eine große Bereicherung sehen. Alle Empfindungen sind in Ordnung und berechtigt. Solltest du das Gefühl haben, dass deine mentale Gesundheit unter der Brustkrebserkrankung leidet, ist der erste Schritt, diese Emotionen zu erkennen und ernst zu nehmen. Wenn folgende Symptome über einen längeren Zeitraum wiederkehren, können sie Anzeichen dafür sein, dass du an Angstzuständen und/oder einer Depression leidest: Gereiztheit, Nervosität, Anspannung und Zittern. Konzentrationsstörungen. Müdigkeit, Energieverlust und Erschöpfungsgefühl. Schlafstörungen. Selbstwertverlust. Meidung von sozialen Kontakten und Aktivitäten. Traurigkeit, Mutlosigkeit und Hilflosigkeit. Todes- oder Selbstmordgedanken. Schuldgefühle. Zweifel am Lebenssinn und keine Lebensfreude. Natürlich bedeuten einzelne Symptome nicht immer gleich eine seelische Erkrankung. Müdigkeit und Erschöpfung sind auch zum Beispiel häufige Nebenwirkungen einer Chemo- und Strahlentherapie. Jedoch solltest du versuchen, diese Symptome zu beobachten und darauf achten, dass sie nicht überhandnehmen. In jedem Fall hilft es, sich die eigenen Gefühle und Ängste einzugestehen und sie nicht zu unterdrücken. Es kann gegebenenfalls auch eine gute Idee sein, sich professionelle Hilfe, zum Beispiel von einem Psychoonkologen, zu suchen. Tipps, um deine mentale Gesundheit zu stärken. Trau dich ruhig, deine Gefühle offen mitzuteilen. Du kannst dein privates Umfeld mit einbeziehen, aber es ist ebenso wichtig, das Gespräch mit deiner Ärztin oder deinem Arzt zu suchen. Erzähle ihnen von deinen Befürchtungen und Sorgen. Diese Offenheit wird ihnen dabei helfen, dir die Hilfe zu geben, die du brauchst und die dir zusteht. Informiere dich über deine Therapieabläufe und mögliche Nenbenwirkungen. Habe keine Scheu, Fragen zu stellen oder nachzuhaken, wenn dir etwas unklar ist. Du könntest auch jemanden, dem du vertraust, bitten, dich zu begleiten. Das gibt dir Sicherheit und stärkt dir den Rücken. Die Person könnte auch Notizen nehmen, damit du dich hinterher an alles erinnerst, was besprochen wurde. Informationen zu sammeln kann dir dabei helfen, das Gefühl von Unsicherheit zu minimieren und gleichzeitig das Gefühl von Kontrolle zurückzuerlangen. Du bist niemals alleine mit deinen Sorgen und Ängsten. Der erste Schritt ist es immer, um Hilfe zu bitten. Das Brustkrebs-Programm von Sidekick Health wurde speziell dafür entwickelt, um dich auf deinem ganz persönlichen Weg zu unterstützen – wann immer du auch Hilfe brauchst. Das Programm zeigt dir Wege, wie du bestimmte Routinen in deinen Alltag einbauen kannst, die gesund für Körper und Geist sind. Denn wir wissen, wovon wir reden. Unser Programm wurde von Menschen, die eine Krebserkrankung erfahren haben, für Menschen, die an Krebs erkrankt sind, entwickelt. Hier kannst du mehr Informationen über das Brustkrebs-Programm von Sidekick Health finden. Hier schonmal ein paar Ideen, die dir dabei helfen können, mit der emotionalen Belastung einer Brustkrebsbehandlung umzugehen: Körperliche Aktivität und Ernährung. Ein gesunder Lebensstil ist nicht nur für den Körper wichtig, sondern unterstützt auch dein mentales Wohlbefinden. Regelmäßige Bewegung trägt dazu bei, dass in deinem Körper Glückshormone wie Serotonin und Dopamin freigesetzt werden. Auch Ernährung spielt eine wichtige Rolle. Denn sie beeinflusst deine Darmflora, die wiederum mit deinem geistigen Wohlbefinden zusammenhängt. Zeit. Zeit kann vielleicht nicht alle Wunden heilen, dennoch ist es wichtig, dass du dir die Zeit nimmst, die Brustkrebsdiagnose zu verarbeiten und anzunehmen. Es braucht auch Zeit, zu akzeptieren, wie sich dein Körper durch die Therapie verändert. Stell keine zu hohen Erwartungen an dich und setze dich selbst nicht unter Druck. Es gibt keinen bestimmten Punkt, an dem du dich wieder „gut fühlen“ musst. Manche Menschen fühlen sich auch nach der Genesung noch unwohl. Diese Gefühle sollten ernst genommen und nicht kleingeredet werden. Sie sind absolut berechtigt und du darfst dich selbst nicht dafür verurteilen, wenn du so fühlst. Ablenkung. Manchmal ist die bewusste Auseinandersetzung mit deiner Situation und deinen Gefühlen einfach zu viel und führt dazu, dass Ängste und Sorgen unerträglich werden. Daher ist es sinnvoll, dich ab und zu von deiner Erkrankung abzulenken. Ein spannender Film, ein Spieleabend mit Freunden oder Malen kann dir einige Stunden Erholung bieten. Diese kleinen Auszeiten werden dir dabei helfen, neue Kraft zu schöpfen. Du könntest ein Hobby ausprobieren, das dich schon immer gereizt hat oder dir vielleicht dein Lieblingsessen aus der Kindheit kochen und es dir einfach zu Hause gemütlich machen. Lenk dich mit Dingen ab, die dir Freude bereiten. Du hast es dir wirklich verdient. Resilienz. In der Psychologie beschreibt das Wort ‚Resilienz‘ die Fähigkeit, Krisen durch Rückgriff auf persönliche Ressourcen zu bewältigen. Resilienz spielt eine wichtige Rolle in der Brustkrebsbehandlung, denn sie hift dabei, deine mentale Gesundheit im Gleichgewicht zu behalten. Falls du noch nie etwas von Resilienz gehört hast, mach dir keine Sorgen – jeder kann es erlernen. Das Sidekick Health Brustprogramm hilft dir dabei, indem es mit dir zum Beispiel deine Erfolge feiert, egal wie klein sie sind, und dich darin unterstützt, deine eigenen Ziele zu setzen und diese dann auch zu erreichen. Das Programm steht dir zur Seite und stärkt dir den Rücken, wenn alles mal wieder zu schwer wird. Schon kleine, regelmäßige Atemübungen oder das Üben in Dankbarkeit können sich positiv auf deinen Stresspegel und dein allgemeines Wohlbefinden auswirken. Bei Sidekick erkennen wir die kraftvolle Beziehung zwischen Körper und Geist an. Aus diesem Grund hilft dir das Sidekick Brustkrebs-Programm, die Kunst der Achtsamkeit täglich zu praktizieren und ein langfristiges positives Verhalten zu fördern. Wenn du mit Brustkrebs lebst und in Deutschland wohnhaft bist, dann informier dich gerne über das kostenfreie 14-Wochen Sidekick Brustkrebs-Programm, das dich während deiner Therapie und darüber hinaus unterstützen kann.

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